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JAM-Halbzeit

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Zunächst erst einmal ein kurzes Update. So langsam findet sich der Alltag wieder ein. Die Woche haben wir versucht alles bezüglich des Passports und meines Visums zu regeln. Morgen haben wir dann einen Termin bei den Botschaften, was auch eine posivtive Seite hat. Die befindet sich nämlich in Pretoria (Hauptstadt von SA), wo ich noch nicht war. Zwischendurch habe ich immer noch Phasen, wo ich sauer und bedrückt bin, aber im Großen und Ganzen habe ich damit bereits abgeschlossen. Die Leute hier haben einem dabei auch geholfen, indem sie einfach so toll waren wie sie immer (unglaublich nett, fürsorglich etc.) sind und auch persönliche Erfahrungen erzählt haben (was echt viele und schockierende sind). Viele hatten schon eine Pistole am Kopf, mehrere Einbrüche hinter sich, ähnliche Ausbeutungen oder kannten welche die niedergestochen wurden, weil sie sich wehrten das Fahrrad zu geben. Trotz dieser Geschichten und allen Makel finde ich Afrika immer noch klasse und bin froh hier zu s...

Turbulente Zeiten

Hi, also fangen wir mit dem Positiven an: Das letzte Makeover war erfolgreich und das Handover war sehr schön. Es war alles viel persönlicher (nicht so viele Leute, keine Presse etc.) und mehr den Kindern gewidmet, sodass man noch viel vom Spielen und Erforschen des neuen Kindergartens mitbekommen hat. Danach haben wir dann das Auto von einem Mitarbeiter abgeholt, da er uns es für das Wochenende zur Verfügung gestellt hat. Samstag hatten wir dann einen Shoppingmalltag, der super entspannt und schön war! (Ich liebe die Läden hier!) Abends bin ich dann das erste Mal selbst auf der "falschen" Straßenseite gefahren, was ein großer Spaß und eine große Herausforderung war! :D Dennoch sind wir heil angekommen an der Base. :D So der Sonntag - ja. Einige von euch werden im Folgenden die Bestätigung der Befürchtungen finden, wobei ich gleich sagen möchte, dass wir schon einmal in der Stadt waren und nichts passiert ist, ob das nun an Paulina (der Einheimischen) oder der Gegend l...

Free time and last september week

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Hi ihr Lieben, es folgt der nächste Wochenbericht: Wir haben es beinahe geschafft alle Schuhe fertig zu verpacken und auszuliefern - dank einer Ladung von 20.000 Schuhen gestern an die Ostküste. Der Truck kam erst gestern Abend wegen sämtlichen Komplikationen an, sodass wir bis 19 Uhr die 663 Boxen auf den Lkw gehievt haben. Resultat: Muskelkater überall! :D Dienstag sind wir abends mit Chadrac (Mitarbeiter von JAM und Nachbar auf der Base) in ein Restaurant gefahren, da Ynske Geburtstag hatte. Die Kellner haben ein afrikanisches Geburstagslied gesungen, was echt schön war. Es war insgesamt ein sehr schöner und interessanter Abend, da Chadrac unglaublich lustig ist und faszinierend zugleich! (Er reist sehr viel, kann 8 Sprachen fließend sprechen, hat gefühlt bereits 5 verschiedene berufliche Ausbildungen gemacht usw.) Außerdem habe ich mir wieder geschworen, nie wieder das Alter von farbigen Männern zu erraten, da ich die letzten 2 Wochen gemerkt habe, dass es einfach unmöglich i...

Wochenbericht 15.-19.09.

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Schon wieder ist eine Woche um - unglaublich! Diese Woche war ich bei einem makeover von JAM Schweiz dabei. Es war zwar anstrengend und die Tage waren lang, aber es hat sehr viel Spaß gebracht und die Gruppe war echt toll! :-)   Hier habt ihr ein paar Bilder vom makeover: Gestern waren wir alle abends in einem Restaurant nahe der Base essen und hatten einen schönen Abend.  Ich weiß nicht wie es grundsätzlich in afrikanischen Restaurants ist, aber in diesem haben wir nichts bestellt,  bzw. gar nicht erst die Karte bekommen und uns wurde dann unterschiedlichstes Essen serviert. Eine Startersuppe,  Brot,  viele verschiedene Salate, Mealipap und Chakalaka (das ist typisch afrikanisches Essen; Pap ist eine Art klebriger Brei (aus Maismehl), der zwischen den Fingern zerdrückt wird und Chakalaka ist eine sehr scharfe kalte Tomaten-Chili-Soße) und eine Menge Fleisch: Springbock,  Krokodil,  Zebra und so weiter. An sich wäre das ja nicht schli...

Die ersten Wochen

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Woche 1 von 18 ist zu Ende und ein weiterer Bericht folgt damit. Das Wochenende war insgesamt sehr ruhig, was auch gut war. Durch die neuen Eindrücke, die Arbeit und das Wetter, bin ich sehr müde und konnte so langsam ankommen. Am Samstag war ich mit Bekannten von der Base in einer Mall einkaufen, was wieder eine ganz andere Seite von Jo'burg (einheimischer Slang) gezeigt hat. Hier tümmeln sich die "weißen" und fahren mit ihren Autos vor. Insgesamt habe ich mich so gefühlt, als sei ich wieder zurück in Europa. Unglaubliche Auswahl an Läden, sehr westliche und erstaunlicherweise auch gesunde, vegetarische/vegane Nahrungsmittel und Superfood. Ich wage fast zu behaupten, dass die Auswahl größer ist, als in Deutschland momentan. Eine sehr gelungene Abwechslung zu der sonst extrem fleischlastigen Küche, die ich bisher kennen lernen konnte. Ansonsten war der Pool am Wochenende eine sehr willkommene Abkühlung und Abwechslung. Montags gibt es immer ein week-opening m...

Tom's shoes

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Hallo ihr Lieben, inzwischen bin ich vertrauter mit der Base: Es gibt einen Tennis-/Basketballplatz,  einen Pool (den werde ich am Wochenende mal ausprobieren) und viele nette Leute, deren Namen ich mir absolut nicht merken kann. Ganz im ernst, ich bin extrem miserabel darin mir Namen zu merken - besonders wenn diese typisch afrikanisch und für uns Europäer so gut wie unmöglich auszusprechen sind. Gestern haben Ynske (eine niederländische Freiwillige) und ich Schuhe von der amerikanischen Firma "Tom's shoes" zusammengepackt. Zur Erläuterung: Tom's shoes hat eine One-for-One-Philosophie. Heißt für jedes gekaufte Schuhpaar in der "westlichen" Welt gibt es ein Schuhpaar für Bedürftige/Kinder in Afrika. Alle möglichen Größen für unterschiedlich alte Kinder haben wir in Pakete sortiert um diese in die Schulen und Kitas zu bringen und zu verteilen. Wir werden die nächste Zeit wahrscheinlich einige Stunden damit verbringen, da wir sage und schreibe 6000 Paar S...

Erste Eindrücke in Südafrika

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Nach einem reibungslosen Flug von insgesamt 14 Stunden bin ich gestern Abend gut in Johannesburg, Südafrika angekommen. Ich habe ein kleines Appartement mit Bad,  Schlafzimmer, Küche und Sofaecke auf der Base der Organisation JAM (Joint Aid Management) bezogen, welches zusätzlich einen wunderschönen Ausblick hat. Diese seht ihr auch auf dem Foto, das heute, den 03.09.2014 um 7 Uhr morgens entstanden ist. Heute bin ich mit einer Gruppe aus der Schweiz und einigen anderen Helfern zu meinem ersten "make-over" gefahren. Das war in einem der Townships im Süden Johannesburgs. Dort haben wir einen Bürocontainer, der als kleine Schule bzw. Kindergarten für 40 Kinder dient, gestrichen und im Garten Lebensmittelpflanzen angelegt und einen Kinderspielplatz erschaffen. Mir hat das großen Spaß gemacht, da die Menschen super nett, lustig und aufgeschlossen sind! Außerdem ist das herzliche Lachen der Einheimischen unglaublich ehrlich und ansteckend. Nichtsdestotrotz war ich sehr schockiert,...